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Mit dem Rad vom Reschenpass nach Trient

Nach siebenstündiger Anreise erreichten wir den Ausgangspunkt unserer viertägigen Radtour, den Ort Graun im Vintschgau. Dieser Ort liegt auf 1.500 Meter Seehöhe und ist einen Katzensprung vom Reschenpass entfernt. Bei frischem Wind, aber schönem Wetter, ging die Radfahrt los. Zuerst leicht abwärts bis St.Valentin auf der Haide. Danach ging die Fahrt steiler bergab (800 Höhenmeter), bei der wir ziemlich eine hohe Geschwindigkeit erreichten. Vorbei an den größeren Orten wie Burgeis, Glurns, Prad am Stilfserjoch, Laas und Schlanders, erreichten wir nach rund sechzig Kilometern unser erstes Etappenziel, den Ort Goldrain. Diese erste Etappe zählt zu den landschaftlich schönsten am Etsch- Radweg.
Am nächsten Tag stand eine über sechzig Kilometer lange Fahrt nach Bozen am Programm. Um 9:00 Uhr wurden die Räder gesattelt und wir radelten gemütlich der Etsch entlang. In Meran legten wir einen Zwischenstopp ein. Meran, auch die Perle Südtirols genannt, ist ein weltbekannter Kurort und liegt in einem schön gelegenen Talkessel. Diese besondere geographische Lage ist der ausschlaggebende Grund für das typisch milde Mittelmeerklima.
Weiter ging die Fahrt vorbei an schönen Burgen und Schlössern und bekannten Orten wie Burgstall, Gargazon, Vilpiano, Terlan und Sigmundskron, zu unserem zweiten Etappenziel, Bozen. Wir fuhren bis ins Zentrum, um von dort aus die Hauptstadt Südtirols zu erkunden. Die Stadt wurde zur Alpenstadt des Jahres 2009 gekürt.
Auch am dritten Tag wurden wir mit Sonnenschein begrüßt. Nach dem Frühstück stand unsere letzte Etappe, die uns von Bozen nach Trient führte, bevor. Fünfundsechzig ebene Kilometer der Etsch entlang, mussten an diesem Tag zurückgelegt werden. Nach ca. vierzig Kilometern angenehmer Fahrt, erreichten wir den Ort Salurn, wo die Provinzgrenze zwischen Südtirol und Trentino verläuft. Nach einer Rast ging die Fahrt mit ein wenig Gegenwind und heißen 32°C weiter. Die letzten Kilometer machten uns ein wenig zu schaffen, da wir die Radkilometer von den Tagen zuvor in unseren Beinen spürten. Nachdem wir in der Stadt Trient angekommen waren, wurde nach einer Erfrischung im Hotel, die wunderschöne Altstadt erkundet. Es gab viel zu sehen und zu bestaunen und wir waren alle sehr begeistert.
Am vierten Tag traten wir die Heimreise an. Wir fuhren mit dem Bus durch das Brentatal, bekannt durch die Levico Therme, in Richtung Prosecco -Straße. Dort angekommen, machten wir einen Zwischenstopp, um den köstlichen Prosecco zu probieren. Nach ausgiebiger "flüssiger"Stärkung ging die Fahrt froh und gut gelaunt über San Daniele nach Brückl, wo die schöne Radtour zu Ende ging.

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