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DER DREITÖRLWEG und HOCHSTADEL (2.680m)

 

Sieben Wanderer/innen machten sich auf den Weg um den Dreitörlweg und den Hochstadel, die höchste östliche Erhebung der Lienzer Dolomiten, zu erklimmen.


Bei der Dolomitenhütte angekommen, erwartete uns bereits das Hüttentaxi, das uns zum Ausgangspunkt unserer zwei Bergtouren, auf die Unholderalm, wo sich das Hochstadelhaus befindet, beförderte.
Nach einer kleinen Stärkung beim Hochstadelhaus begann unsere erste Bergtour auf den König des „Drau-Oberlandes“. So wird der 2.680m hohe Hochstadel bezeichnet. Vorbei an den Almhütten der Unholderalm (1.780m), wanderten wir über das Almplateau dem auffallenden Garnitzenkar zu. Nach der Durchquerung des recht steilen Garnitzenkars, erreichten wir den Rudnigkofel. Von dort aus wurde das Gelände wieder etwas flacher und der Steig führte uns über zunehmend vegetationsloses Gelände auf den Gipfel des Hochstadels (2.680m), wo uns ein mächtiges Heimkehrerkreuz empfing.
Wir waren auch von dem hervorragenden Rundumblick mit toller Fernsicht sehr beeindruckt.
Nach einer längeren Rast und ausgiebiger Stärkung, ging es wieder zurück zum Hochstadelhaus.

Am nächsten Tag stand der anspruchsvolle Dreitörlweg, der die Lienzer Dolomiten durchquert, auf dem Programm. Vom Hochstadelhaus aus ging es vorerst sanft ansteigend, halbkreisförmig um den Hochstadel herum, bis auf einen Gratrücken am Leitentörl, das sich in 2.361 m Höhe befindet. Hier stößt man auch beim Abstieg vom Hochstadel über den Südwestaufstieg auf den Dreitörlweg.
Weiter ging es in luftiger Höhe über teilweise felsige Stellen, die eine gewisse Vorsicht erforderten, bis wir schließlich das Baumgartentörl (2.330 m) erreichten. Beim sehr steilen Abstieg vom Baumgartentörl begleiteten uns bizarre Felsgestalten. Nachdem wir den nicht ungefährlichen Abstieg bravourös gemeistert hatten, führte uns der Weg zum Kuhleitentörl (2.283m) hinauf. Von dort hatten wir einen tollen Blick auf den Hochstadel, sowie auf das Leitentörl und auch auf den steilen Abstieg des Baumgartentörls.
Nach der wohlverdienten Mittagspause begann der letzte Teil des Dreitörlweges. Vom Kuhleitentörl mussten wir über 200 Höhenmeter bis fast zur Lavanteralm absteigen, um schließlich das 2.497 m hohe Laserztörl zu erklimmen. Schon ein wenig ausgepowert, nahmen wir das letzte Törl in Angriff, das uns sieben „Bergfexen“ kräftemäßig fast an die Grenze brachte. Aber am Laserztörl angekommen, ließ uns der grandiose Blick auf die Karlsbaderhütte mit ihrem dunkelblauen Laserzsee, alle Strapazen vergessen. Nach kurzer Verschnaufpause ging es hinunter zur Karlsbaderhütte, wo wir uns nach dieser großartigen Leistung ein wohlverdientes Bierchen genehmigten.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zur 1 ½ Stunden entfernten Dolomitenhütte, den Endpunkt unserer Bergtour.
Nach insgesamt 10 stündiger Bergwanderung, davon 8 Stunden reine Gehzeit, waren wir sehr müde, aber auch glücklich, dass wir alle gesund das Ziel erreicht hatten.

Fazit dieser Bergtour: Es war eine der schönsten Bergtouren, die unser Verein je durchgeführt hat, aber sie sollte nur von bergerfahrenen Wanderern in Angriff genommen werden.

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